Berufsbildungsabgabe

Neu seit 2015: Berufsausbildungsförderungsabgabe

Die Sozialkassen Bau haben sich wieder etwas Neues einfallen lassen. Bisher war es so, dass Einzelunternehmer, die keine gewerblichen Arbeitnehmer beschäftigten, aber im baulichen Bereich tätig waren, zur Soka-Bau melde-, aber nicht beitragspflichtig waren.

Sie konnten also die Tariftreue nachweisen, ohne dafür etwas zahlen zu müssen.

Nun hat ab Mitte diesen Jahres die Soka-Bau Neuerung dergestalt eingeführt, dass auch der „Solo-Unternehmer“, also der Unternehmer, der selbst zwar baulich tätig ist, aber keine gewerblichen Arbeitnehmer beschäftigt, eine sogenannte Berufsausbildungsförderungsabgabe zahlen muss.

Das heißt, seit 01.04.2015 gilt zur Finanzierung der Ausbildungsförderung für alle Bauunternehmungen ein betriebsbezogener jährlicher Mindestbeitrag von 900,00 € auch für Betriebe, die keine gewerblichen Arbeitnehmer beschäftigen.

Voraussetzung ist, dass der Betrieb eben baulich tätig ist, worunter sehr viel verstanden werden kann, was gegebenenfalls unserer Beratung bedarf.

Aufgrund der Tatsache, dass im Laufe des Jahres 2015 dieser Beitrag erst eingeführt wurde, werden für 2015 lediglich 450,00 € und ab 01.01.2016 dann 900,00 € geltend gemacht.Wird in dem in Rede stehenden Betrieb dann ein gewerblicher Arbeitnehmer eingestellt, so wird der sich aus der gewerblichen Bruttolohnsumme insoweit gezahlte und in dem an die Soka abzuführenden Beitrag enthaltene Anteil für Berufsausbildungsförderung abgezogen und nur noch die Differenz geltend gemacht.

Fazit:

Auch Solo-Selbstständige sowie Betriebe, die lediglich Angestellte beschäftigen, werden deshalb jetzt mit einem jährlichen Beitrag an der Finanzierung der Berufungsausbildung beteiligt.

Wir bitten um Beachtung, zumal alle offenen Forderungen, derer sich die Soka-Bau berühmt, mit 1 % Zins pro Monat = 12 % pro Jahr beaufschlagt werden!!

Lassen Sie sich durch uns beraten!

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