Fachkraft für Lagerlogistik: Ein abwechslungsreicher Beruf mit guten Verdienstmöglichkeiten

Hauptaufgabe von Fachleuten in der Lagerlogistik ist die fachgerechte Einlagerung von Gütern. Zum Arbeitsalltag gehören auch die wirtschaftlich effiziente und termingerechte Tourenplanung, das Erstellen von Ladelisten und Beladeplänen sowie die sachgerechte Prüfung von Qualität, Menge und Verpackung, sodass die Lagerlogistik durchaus Abwechslung bietet. Diese verantwortungsvolle Tätigkeit wird entsprechend honoriert. Wie die Verdienstmöglichkeiten sind, und welche Faktoren die Höhe des Gehalts beeinflussen – das erfahren Sie hier.

Die Ausbildungsvergütung einer Fachkraft für Lagerlogistik

Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik ist eine klassische duale Berufsausbildung, also eine Kombination aus Berufsschule und praktischer Berufsausbildung in einem Ausbildungsbetrieb. Die Chancen, einen Ausbildungsplatz zu erhalten, sind gut. Denn viele Firmen und Betriebe haben ein Lager und benötigen entsprechend ausgebildete Mitarbeiter. Insoweit ist das Berufsfeld breit gefächert und bietet Ausbildungsmöglichkeiten im Einzelhandel, im Handwerk, im Groß- und Außenhandel, in Versandhandelsunternehmen, Industriebetrieben sowie bei großen Speditionen und spezialisierten Logistikdienstleitern. Aufgrund der unterschiedlichen und mannigfaltigen Einsatzgebiete gelten in der Lagerlogistik meistens keine Standardtarife. Das bedeutet, dass nicht nur die Ausbildungsvergütung variieren kann, was die Daten der Bundesagentur für Arbeit belegen. Danach verdienen Auszubildende im Groß- und Außenhandel im ersten Monat zwischen 687 Euro und 970 Euro brutto im Monat. Im zweiten Ausbildungslehrjahr variieren die Ausbildungsvergütungen zwischen 732 Euro und 994 Euro, während sie im dritten Ausbildungsjahr zwischen 852 Euro und 1.044 Euro schwanken.

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→ Neben den Tätigkeiten auf allen allgemeinen Rechtsgebieten liegen Tätigkeitsschwerpunkte in:

→ Wirtschaftsrecht/Arbeitsrecht (individuell und kollektiv)

→ tarifrechtliche Verfahren u.a. im Bereich der Sozialkassen (Zusatzversorgungskasse Bau, ULAK u.a.m.)

→ Arzthaftungs- und Rettungsdienstrecht

→ Schlichtung und Mediation

→ Vergaberecht und öff. Ausschreibungen

→ Familienrecht

→ Miet- u. Wohnungseigentumsrecht

→ Verkehrsrecht

→ und anderes mehr

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Mit unseren Kooperationspartnern konnten wir darüberhinaus Spezialisten gewinnen

im Franchiserecht (RA Christian Prasse)

im Insolvenzrecht (RA Jörg Franzke)

Insoweit sind wir in der Lage, Sie gemeinsam mit unseren Partnern auch in diesen Spezialgebieten zu beraten, bzw. zu vertreten.

Welche Faktoren das Gehalt einer Fachkraft für Lagerlogistik beeinflussen

Die Verdienstmöglichkeiten einer Fachkraft für Lagerlogistik werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst.

  • Gehaltsunterschiede gibt es je nach Bundesland, wobei es insbesondere Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland gibt. Während beispielsweise 2017 der durchschnittliche Bruttomonatslohn in den alten Bundesländern bei 2.779 Euro lag, verdienten Fachkräfte für Lagerlogistik in den neuen Bundesländern im Durchschnitt lediglich 2.184 Euro brutto monatlich.
  • Unterschiede gibt es auch bezüglich der Unternehmensgröße. Je größer ein Betrieb ist, umso höher fällt das Gehalt aus. Mitentscheidend ist außerdem die Branche. An der Spitze liegt der Groß- und Außenhandel, während die Verdienstmöglichkeiten, beispielsweise im privaten Verkehrsgewerbe, deutlich darunter liegen. Zu den Top-Branchen gehören außerdem die Chemiebranche, die Autoindustrie, die Verfahrenstechnik, die Metallbranche sowie die Lebensmittel-, Nahrungs- und Genussmittelindustrie.
  • Gehaltsunterschiede gibt es auch zwischen Frauen und Männern. Es ist besser geworden, doch die Einkommensungleichheit besteht auch weiterhin. Das bedeutet, dass weibliche Fachkräfte für Lagerlogistik rund 14 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen.
  • Auch die Berufserfahrung ist ein Kriterium, das die Höhe des Gehalts bedingt. Denn der Grundsatz „wer mehr Erfahrung hat, verdient auch mehr“, gilt auch für die Fachkraft für Lagerlogistik.

Auch für Quereinsteiger gibt es gute Beschäftigungsmöglichkeiten. Der Einstieg ist vergleichsweise unproblematisch über Arbeitnehmerüberlassungen und Zeitarbeitsfirmen möglich, die eine schnelle Vermittlung und einen vernünftigen Stundenlohn sicherstellen.

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Die verschiedenen Gehaltsstufen einer Fachkraft für Lagerlogistik

Im Gegensatz zu anderen Berufen im Handwerk oder in der Industrie ist das Gehalt für Fachkräfte für Lagerlogistik nicht tarifvertraglich festgelegt, sodass es zu größeren Schwankungen bezüglich der Höhe kommen kann. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit liegt das durchschnittliche Gehalt für die jüngste Arbeitnehmergruppe bis zu einem Alter von 25 Jahren bei rund 2.165 Euro brutto monatlich. Wer zwischen 25 und 55 Jahren alt ist, darf mit einem durchschnittlichen Gehalt von 2.693 Euro brutto rechnen. Ab einem Alter von 55 Jahren steigt der durchschnittliche Bruttolohn einer Fachkraft für Lagerlogistik auf bis zu 2.965 Euro monatlich.

Insgesamt ist die Fachkraft für Lagerlogistik ein abwechslungsreicher Beruf mit Zukunft und guten Verdienstmöglichkeiten. Wie auch in anderen Berufen kommt es immer wieder zu rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, zum Beispiel im Zusammenhang mit der Einhaltung von Mindestlöhnen. Dieser Bereich gehört unter anderem zu den Tätigkeitsschwerpunkten unserer Kanzlei. Zögern Sie deshalb nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie Zweifel an Ihrer Bezahlung, bezüglich der Arbeitszeiten oder aus einem anderen Grund haben.

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