Mindestlohn in Hessen

Das Mindestlohngesetz gilt bundesweit, insofern gibt es in Hessen keine Abweichungen gegenüber anderen Bundesländern. Allerdings haben zahlreiche Branchen in Tarifverträgen ihre eigenen Mindestlöhne ausgehandelt, die zwar sämtlich über dem gesetzlichen liegen (müssen), sich aber in den alten und neuen Bundesländern zum Teil noch unterscheiden.

Branchenmindestlöhne werden von den Tarifpartnern ausgehandelt und anschließend durch einen staatlichen Rechtsakt rechtsverbindlich festgeschrieben. Sie müssen auch an Arbeitnehmer gezahlt werden, die bei einem ausländischen Arbeitgeber angestellt sind, aber in Deutschland arbeiten, sowie an Leih-Arbeitnehmer, wenn deren Entleiher im Geltungsbereich eines Branchenmindestlohns tätig ist.

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Mindestlohn steigt spätestens nach zwei Jahren

Seit das Mindestlohngesetz in Kraft ist, dürfen die von der zuständigen Kommission einmal festgelegten Stundensätze nur in wenigen Ausnahmefällen unterschritten werden, etwa bei Jugendlichen unter 18 Jahren und ohne abgeschlossene Berufausbildung, bei Praktikanten, Auszubildenden oder Zeitungszustellern.

Der Mindestlohn wird alle zwei Jahre neu festgelegt und ist für die Arbeitgeber verpflichtend. Seit 2015 galten bzw. gelten folgende Regelungen pro Stunde:

  • 01.01.2015 – 31.12.2016: 8,50 Euro
  • 01.01.2017 – 31.12.2018: 8,84 Euro
  • 01.01.2019 – 31.12.2019: 9,19 Euro
  • 01.01.2020 – 31.12.2020: 9,35 Euro

Wenn Sie Ihr Geld als Akkord- oder Monatslohn ausbezahlt bekommen, müssen diese umgerechnet werden. Das heißt, dass pro Kalendermonat mindestens ein Lohn gezahlt werden muss, der der Zahl der Arbeitsstunden multipliziert mit 9,35 Euro entspricht.

Wir unterstützen Sie bei Problemen mit dem Mindestlohn

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Mindestlohngesetz mit all seinen Regelungen keine einfache Materie und für den Laien nicht leicht zu durchschauen ist. Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, helfen wir Ihnen als kompetente Kanzlei mit viel Erfahrung im gesamten Arbeitsrecht gerne weiter. Das gilt im Besonderen, wenn Sie diesbezüglich Probleme mit Ihrem Arbeitgeber haben und eventuell sogar einen Gang zum Gericht erwägen, weil Sie den Ihnen zustehenden Mindestlohn nicht erhalten.

Am besten nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren einen persönlichen Termin. Unsere Kanzlei Schäfer & Partner steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

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→ Neben den Tätigkeiten auf allen allgemeinen Rechtsgebieten liegen Tätigkeitsschwerpunkte in:

→ Wirtschaftsrecht/Arbeitsrecht (individuell und kollektiv)

→ tarifrechtliche Verfahren u.a. im Bereich der Sozialkassen (Zusatzversorgungskasse Bau, ULAK u.a.m.)

→ Arzthaftungs- und Rettungsdienstrecht

→ Schlichtung und Mediation

→ Vergaberecht und öff. Ausschreibungen

→ Familienrecht

→ Miet- u. Wohnungseigentumsrecht

→ Verkehrsrecht

→ und anderes mehr

Unser Team steht Ihnen jederzeit zur Verfügung…

Mit unseren Kooperationspartnern konnten wir darüberhinaus Spezialisten gewinnen

im Franchiserecht (RA Christian Prasse)

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Insoweit sind wir in der Lage, Sie gemeinsam mit unseren Partnern auch in diesen Spezialgebieten zu beraten, bzw. zu vertreten.

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